Epistemische Leerstellen im Galeria-Diskurs

Bedürfnisaktivierung und Beschlussbegründung im Vergleich

Typ
Demonstrationsstudie
Pilotfall
Galeria Kaufhof Mainz
Nomologie
V1.0
Stimuli
S01–S05
Stand
März 2026
Status
⚠ Keine empirische Erhebung — simulierte Resonanzstruktur

Diese Demonstrationsstudie ordnet die im Bürgerdiskurs zur Nachnutzung des Galeria-Standorts artikulierten Bedürfnisdimensionen der expliziten Begründungslogik eines modellhaften Stadtratsbeschlusses zu. Ziel ist sichtbar zu machen, welche epistemischen Spannungen zwischen Diskursraum und formaler Entscheidung bestehen — nicht als normatives Urteil, sondern als strukturelles Diagnoseinstrument im Schwa-Framework.

1 — Fragestellung

Welche Bedürfnisdimensionen waren im Bürgerdiskurs zur Galeria-Nachnutzung aktiv, und welche davon adressierte der Stadtratsbeschluss explizit? Die epistemische Lücke zwischen Diskursraum und Beschlussbegründung ist das zentrale Untersuchungsobjekt.

2 — Methode

Zugrunde liegt die Schwa-Nomologie V1.0 mit den NeedCategories N01–N09 und den TensionAxes T01–T08. Die Auswertung folgt einer Drei-Zonen-Analyse (Adressiert / Leerstellen / Beschluss ohne Resonanz), die Aktivierung im (simulierten) Bürgerdiskurs mit der expliziten Adressierung im Beschlusstext vergleicht.

Die zugrunde liegende Resonanzstruktur ist aus Beispiel- und Demonstrationsdaten abgeleitet; sie ersetzt keine empirische Erhebung.

3 — Ergebnisse

Ergebnisse werden nach erstem realem Pilotlauf ergänzt.

4 — Diskussion

Ergebnisse werden nach erstem realem Pilotlauf ergänzt.

5 — Epistemische Leerstellen

Die Drei-Zonen-Darstellung für den Galeria-Fall ist im Schwalbe-Frontend unter schwalbe.schwa.eu eingebunden (Analyseansicht zu qualifizierten Stimuli). Sie dient der visuellen Einordnung von Schnittmenge, Leerstelle und Beschluss ohne Resonanz im beschriebenen Beschlussprofil.