Epistemische Leerstellen im Galeria-Diskurs
Bedürfnisaktivierung und Beschlussbegründung im Vergleich
Diese Demonstrationsstudie ordnet die im Bürgerdiskurs zur Nachnutzung des Galeria-Standorts artikulierten Bedürfnisdimensionen der expliziten Begründungslogik eines modellhaften Stadtratsbeschlusses zu. Ziel ist sichtbar zu machen, welche epistemischen Spannungen zwischen Diskursraum und formaler Entscheidung bestehen — nicht als normatives Urteil, sondern als strukturelles Diagnoseinstrument im Schwa-Framework.
1 — Fragestellung
Welche Bedürfnisdimensionen waren im Bürgerdiskurs zur Galeria-Nachnutzung aktiv, und welche davon adressierte der Stadtratsbeschluss explizit? Die epistemische Lücke zwischen Diskursraum und Beschlussbegründung ist das zentrale Untersuchungsobjekt.
2 — Methode
Zugrunde liegt die Schwa-Nomologie V1.0 mit den NeedCategories N01–N09 und den TensionAxes T01–T08. Die Auswertung folgt einer Drei-Zonen-Analyse (Adressiert / Leerstellen / Beschluss ohne Resonanz), die Aktivierung im (simulierten) Bürgerdiskurs mit der expliziten Adressierung im Beschlusstext vergleicht.
Die zugrunde liegende Resonanzstruktur ist aus Beispiel- und Demonstrationsdaten abgeleitet; sie ersetzt keine empirische Erhebung.
3 — Ergebnisse
4 — Diskussion
5 — Epistemische Leerstellen
Die Drei-Zonen-Darstellung für den Galeria-Fall ist im Schwalbe-Frontend unter schwalbe.schwa.eu eingebunden (Analyseansicht zu qualifizierten Stimuli). Sie dient der visuellen Einordnung von Schnittmenge, Leerstelle und Beschluss ohne Resonanz im beschriebenen Beschlussprofil.